Den Besuch der dänischen Hauptstadt haben wir uns wegen des launischen Wetters bis zum Schluss des Urlaubs aufheben müssen. Es gab bis heute nur einen einigermaßen trockenen Tag. Für den heutigen
sagen alle Wetterfrösche ausschließlich Sonnenschein voraus. Dann also los!
Aber wir stecken in der Klemme, weil ein Tag für Kopenhagen nicht ausreichen wird.
Wer kennt das nicht aus dem Urlaub? Es gibt viele Möglichkeiten, den Tag zu füllen, aber nicht genügend Zeit, um all das zu tun, was man gerne tun würde.
Wir müssen uns heute entscheiden zwischen einer Stadtbesichtigung und den Tivoli-Gärten, einem Freizeitpark mitten in der Stadt.
Eigentlich gibt es jedoch gar keinen Zweifel mehr; unsere Entscheidung war schon gefallen, bevor wir im Auto saßen: Der Freizeitpark, ist doch klar! Trotzdem ein wenig schade, denn Kopenhagen ist schon wegen des vielen Wassers und der schönen Gebäude sehr sehenswert.
Heute ist Halloween. Dem dänischen Völkchen wird nachgesagt, verrückt danach zu sein. In den Tivoli-Gärten ist alles sehr schön geschmückt. Es gibt eine Riesenkürbisausstellung und besondere Gruselattraktionen. Auch manch Besucher:in hat sich in Gruselschale geworfen. So ganz will sich die Halloweenstimmung bei uns aber noch nicht einstellen; vielleicht eher abends, wenn es dunkel wird?
Von Anfang an ist richtig viel los. Und das an einem Freitag außerhalb der dänischen Ferien, der hier kein Feiertag ist. Es scheinen also viele ausländische Besucher unterwegs zu sein. Die Wartezeiten an den Fahrgeschäften sind lang, im Laufe des Tages sollen sie leider immer länger werden. Und manchmal kommt auch noch Pech dazu, wenn man eine halbe Stunde in der Schlange wartet und plötzlich unverrichteter Dinge weggeschickt wird, weil etwas kaputt gegangen ist. Aber wir haben den ganzen Tag Zeit, wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen.
Am besten gefallen hat uns die Rutschebanen, eine kleine, sehr schnelle Achterbahn. Ohne Überschläge zwar, aber gefetzt hat sie trotzdem ordentlich. Und egal wie lang die Warteschlange hier auch ist, nach zehn Minuten sitzt man drin.
Bei den Hexenbesen haben wir fast anderthalb Stunden angestanden. Der Ausblick über die Stadt hoch oben vom sich um ein Kettenkarussell drehenden Besen war freilich genial, wenngleich uns allen sehr mulmig zumute war.
Ich bin heute hier ohne Erwartungen reingegangen, naja vielleicht nicht ganz ohne: Ich erhoffte mir einen schönen Tag zu viert, einfach Familienzeit zusammen. Aber das war nur meine eigene Perspektive, was ich an der gedrückten Stimmung auf der Rückfahrt ablesen konnte.
Madita war enttäuscht, nicht alle Fahrgeschäfte ausprobiert zu haben. Entweder war die Warteschlange zu lang gewesen, so wie bei der großen Achterbahn, oder keiner traute sich mitzukommen, wie beim Freefall Tower. Ines haben vor allem die happigen Preise geärgert. Und die lange Warterei bei frischen, herbstlichen Temperaturen nervte uns alle.
Ich bin dennoch guter Hoffnung, dass wir uns später einmal alle mit Freude an diesen Tag daran erinnern werden. Und daran, wie wir uns im Spukhaus erschreckt haben; oder wie lecker die Waffeln waren; oder an die verrückten, exotischen Fische im Aquarium; oder wie schön bunt und herbstlich geschmückt der Park war. Und bestimmt auch an die wilden Fahrten mit der Rutschebanen.
Aber wir stecken in der Klemme, weil ein Tag für Kopenhagen nicht ausreichen wird.
Wer kennt das nicht aus dem Urlaub? Es gibt viele Möglichkeiten, den Tag zu füllen, aber nicht genügend Zeit, um all das zu tun, was man gerne tun würde.
Wir müssen uns heute entscheiden zwischen einer Stadtbesichtigung und den Tivoli-Gärten, einem Freizeitpark mitten in der Stadt.
Eigentlich gibt es jedoch gar keinen Zweifel mehr; unsere Entscheidung war schon gefallen, bevor wir im Auto saßen: Der Freizeitpark, ist doch klar! Trotzdem ein wenig schade, denn Kopenhagen ist schon wegen des vielen Wassers und der schönen Gebäude sehr sehenswert.
Heute ist Halloween. Dem dänischen Völkchen wird nachgesagt, verrückt danach zu sein. In den Tivoli-Gärten ist alles sehr schön geschmückt. Es gibt eine Riesenkürbisausstellung und besondere Gruselattraktionen. Auch manch Besucher:in hat sich in Gruselschale geworfen. So ganz will sich die Halloweenstimmung bei uns aber noch nicht einstellen; vielleicht eher abends, wenn es dunkel wird?
Von Anfang an ist richtig viel los. Und das an einem Freitag außerhalb der dänischen Ferien, der hier kein Feiertag ist. Es scheinen also viele ausländische Besucher unterwegs zu sein. Die Wartezeiten an den Fahrgeschäften sind lang, im Laufe des Tages sollen sie leider immer länger werden. Und manchmal kommt auch noch Pech dazu, wenn man eine halbe Stunde in der Schlange wartet und plötzlich unverrichteter Dinge weggeschickt wird, weil etwas kaputt gegangen ist. Aber wir haben den ganzen Tag Zeit, wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen.
Am besten gefallen hat uns die Rutschebanen, eine kleine, sehr schnelle Achterbahn. Ohne Überschläge zwar, aber gefetzt hat sie trotzdem ordentlich. Und egal wie lang die Warteschlange hier auch ist, nach zehn Minuten sitzt man drin.
Bei den Hexenbesen haben wir fast anderthalb Stunden angestanden. Der Ausblick über die Stadt hoch oben vom sich um ein Kettenkarussell drehenden Besen war freilich genial, wenngleich uns allen sehr mulmig zumute war.
Ich bin heute hier ohne Erwartungen reingegangen, naja vielleicht nicht ganz ohne: Ich erhoffte mir einen schönen Tag zu viert, einfach Familienzeit zusammen. Aber das war nur meine eigene Perspektive, was ich an der gedrückten Stimmung auf der Rückfahrt ablesen konnte.
Madita war enttäuscht, nicht alle Fahrgeschäfte ausprobiert zu haben. Entweder war die Warteschlange zu lang gewesen, so wie bei der großen Achterbahn, oder keiner traute sich mitzukommen, wie beim Freefall Tower. Ines haben vor allem die happigen Preise geärgert. Und die lange Warterei bei frischen, herbstlichen Temperaturen nervte uns alle.
Ich bin dennoch guter Hoffnung, dass wir uns später einmal alle mit Freude an diesen Tag daran erinnern werden. Und daran, wie wir uns im Spukhaus erschreckt haben; oder wie lecker die Waffeln waren; oder an die verrückten, exotischen Fische im Aquarium; oder wie schön bunt und herbstlich geschmückt der Park war. Und bestimmt auch an die wilden Fahrten mit der Rutschebanen.
















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